Als die Caritas OÖ mich einlud, ein neu zusammengestelltes inklusives Redaktionsteam zu begleiten, war die Ausgangslage alles andere als einfach. Die Redakteur*innen arbeiten ehrenamtlich, die Caritas-Mitarbeiter*innen stemmen die Arbeit neben ihrem eigentlichen Job, und die ersten Treffen fanden mitten in der COVID-Pandemie statt, ausschließlich virtuell.
Was von Anfang an klar war: Der Anspruch ist hoch. Redaktionell arbeiten. Inklusiv arbeiten. Und beides nicht als Widerspruch verstehen, sondern als Stärke.
Mittlerweile betreibt das Team der Inklusiven Redaktion eine eigene Website, wo regelmäßig Berichte publiziert werden, produziert Folgen für den Podcast „Inklusion. Perspektiven. Vielfalt.“ und liefert Beiträge für Caritas-interne sowie auf Anfrage auch externe Medien. Der Fokus liegt auf Inklusionsthemen. Das liegt nahe: Schließlich sind die Redakteur*innen selbst die Expert*innen dafür.
Aus einer Idee einer sehr engagierten Mitarbeitenden ist eine Institution geworden. Dank des Engagements aller Beteiligten – und einer Struktur, die das möglich gemacht hat.
Manche Projekte zeigen, was Kommunikation im besten Fall sein kann: ein Ort, an dem Haltung und Handwerk zusammenfinden.