VfFB setzt auf Friedenspädagogik und gewaltfreie Kommunikation
Der Verein für Franziskanische Bildung (VfFB) rückt Friedenspädagogik als wichtigen Bestandteil seines Bildungsauftrags in den Mittelpunkt. Anlass dafür ist der Gedenktag des heiligen Franziskus von Assisi am 4. Oktober. Solidarität, Geschwisterlichkeit und Verantwortung gehören zu den zentralen Werten in den mehr als 50 Bildungseinrichtungen des VfFB.
„Der heilige Franziskus hat uns vorgelebt, dass Geschwisterlichkeit nicht bei Worten stehen bleibt, sondern im konkreten Umgang miteinander sichtbar wird. Friedenspädagogik greift diese Haltung auf und macht sie im Bildungsalltag erfahrbar: im Zuhören, im respektvollen Umgang und in der gemeinsamen Suche nach Lösungen“, sagt Sr. Sonja Dolesch, Vorstandsvorsitzende des VfFB.
Die Friedenspädagogik ist ein erziehungswissenschaftliches Konzept, das darauf abzielt, Menschen Kompetenzen für einen gewaltfreien und konstruktiven Umgang mit Konflikten zu vermitteln. Konkret bedeutet das: Kinder und Jugendliche erwerben Kompetenzen, die zu einem friedlichen Miteinander beitragen. Dazu gehören Empathie, der Umgang mit den eigenen Gefühlen, Mitbestimmung und eine faire Konfliktkultur. Im Schuljahr 2025/26 haben sich die Schulleitungen des VfFB bei einem Vernetzungstreffen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg bietet dafür konkrete Werkzeuge für den Alltag.